Gratis · Basis-Prompt und 12 Varianten

Aus deinem Selfie ein Bewerbungsfoto

Ein Handy-Selfie, ein Prompt, zehn Sekunden. Entscheidend ist der letzte Abschnitt im Prompt: die Liste, was das Modell nicht verändern darf. Ohne sie wird dein Gesicht glattgebügelt.

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Prompts zum Kopieren
1
Selfie genügt
0
Zusatz-Werkzeuge
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Ohne Anmeldung, einfach kopieren.

Worauf es ankommt

Warum die meisten KI-Porträts auffliegen

Der wichtigste Teil steht ganz unten

Jeder Prompt endet mit einer Liste, was das Modell nicht tun darf: Identität verändern, starkes Make-up, glatte Plastikhaut. Ohne diese Liste bekommst du ein poliertes Gesicht zurück, das dir nicht mehr ähnlich sieht. Das ist der Unterschied zwischen einem Foto von dir und einem Foto von jemandem, der so ähnlich aussieht.

Du bleibst erkennbar

In allen 13 Prompts steht derselbe Absatz: Gesicht, Alter, Gesichtsform und Ausdruck bleiben unangetastet. Verändert wird nur, was um dich herum passiert, also Licht, Hintergrund, Kleidung und Bildschnitt.

Kurz zur Rechtslage: Für dein eigenes Profilbild brauchst du kein KI-Label. Der EU AI Act nimmt die private, außerberufliche Nutzung ausdrücklich aus. Anders wird es erst, wenn das Bild geschäftlich läuft, also auf einer Firmenseite oder in Werbung. Fürs Bewerbungsfoto gibt es ohnehin keine Vorschrift. Da geht es um Vertrauen: Solange du erkennbar bleibst, täuschst du niemanden. Genau deshalb steht in jedem Prompt oben, dass Gesicht und Alter unangetastet bleiben.

Voraussetzungen

Was du brauchst

Ein Selfie bei gutem Licht

Handy reicht. Wichtig ist nur, dass dein Gesicht frei liegt: keine Sonnenbrille, keine Mütze tief in der Stirn, keine harten Schatten quer übers Gesicht.

Ein ChatGPT-Zugang

Die Bildfunktion steckt im normalen Chat. Ein Zusatz-Werkzeug brauchst du nicht.

In vier Schritten

1

Selfie hochladen

Bild in den Chat ziehen. Ein Foto reicht, du brauchst keine Serie.

2

/image davor schreiben

Damit sagst du ChatGPT, dass ein Bild herauskommen soll und keine Beschreibung.

3

Prompt einfügen und abschicken

Nimm den Basis-Prompt weiter unten. Nach rund zehn Sekunden liegt das Bild da.

4

Format anpassen

Über Bearbeiten stellst du das Seitenverhältnis um, je nachdem ob das Bild in den Lebenslauf, auf LinkedIn oder in eine Signatur soll.

Zum Kopieren

Die 13 Prompts

Fang mit dem Basis-Prompt an. Die zwölf Varianten darunter sind Abwandlungen davon für bestimmte Situationen. Der Absatz, der deine Identität schützt, ist in allen gleich.

13 Prompts

Start hier

Der Basis-Prompt

Der eine Prompt, der für die meisten reicht. Alles Weitere sind Abwandlungen davon.

Mach aus dem hochgeladenen Selfie ein professionelles, fotorealistisches Porträtfoto.

Behalte Gesicht, Identität, Gesichtsform, natürliche Merkmale, Alter, Ausdruck und das
gesamte Erscheinungsbild exakt so, wie sie auf dem hochgeladenen Bild sind. Verändere
nicht, wer die Person ist. Verschönere sie nicht und lass sie nicht künstlich aussehen.

Der Stil ist ein hochwertiges Porträt für Personal Brand, LinkedIn oder eine Gründerseite.

Bild:
- Enger Ausschnitt von der oberen Brust bis knapp über den Kopf
- Person mittig, Blick in die Kamera
- Natürlicher, entspannter Ausdruck mit einem leichten selbstsicheren Lächeln
- Gepflegte Haut, aber mit sichtbarer Textur, Poren und natürlichen Unreinheiten
- Scharfer Fokus auf den Augen
- Feine Lichtreflexe in den Augen (catchlights)
- Realistische Tiefenschärfe
- Weiches, schmeichelndes Licht von vorne links
- Weich unscharfer Hintergrund in warmen Innenraum-Tönen
- Anmutung einer echten Kamera, vergleichbar mit einem 85mm-Porträtobjektiv bei offener Blende
- Natürliche Farbgebung mit warmen Lichtern und weichem Kontrast
- Hohe Auflösung, fotorealistische Details

Kleidung:
Halte das Outfit schlicht und professionell. Ein dunkles Oberteil, zum Beispiel ein
schwarzes Shirt oder ein neutraler Blazer. Keine Logos, keine Aufdrucke, keine lauten
Muster, keine grellen Farben.

Nicht machen:
- Identität, Herkunft, Geschlecht, Alter, Gesichtsform oder Augenform verändern
- Starkes Make-up hinzufügen
- Kieferpartie, Muskeln oder Gesichtssymmetrie übertreiben
- Den Hintergrund zu bunt oder zu dramatisch machen
- Das Bild nach KI aussehen lassen, keine glatte Plastikhaut
- Logos oder Schrift im Hintergrund zeigen

Das Ergebnis soll aussehen wie ein echtes Porträtfoto von einem guten Fotografen.
01

Bewerbungsfoto, klassisch

Lebenslauf und Bewerbungsmappe. Konservative Branchen, Behörden, Kanzleien, Banken.

02

Freisteller auf Weiß

Team-Seite, Impressum, Referentenliste. Überall dort, wo alle Fotos gleich aussehen müssen.

03

Büro im Hintergrund

Unternehmens-Website, Presseverteiler, Geschäftsführung.

04

Draußen im Tageslicht

Personal Brand, Coaches, Selbstständige. Wirkt nahbarer als Studio.

05

Am Arbeitsplatz

Handwerk, Labor, Werkstatt, Küche. Zeigt das Fach, nicht nur das Gesicht.

06

Bühne und Vortrag

Speaker-Profile, Konferenz-Websites, Event-Ankündigungen.

07

Schwarzweiß, editorial

Presse, Interviews, Buchklappe, Impressum von Magazinen.

08

Nahbar und warm

Beratung, Therapie, Pflege, Pädagogik. Alles, wo Vertrauen vor Autorität steht.

09

Halbnah am Schreibtisch

Über-mich-Seite, wo mehr Bild gebraucht wird als ein enger Kopfausschnitt.

10

Kreativ und farbig

Designerinnen, Musiker, Agenturen. Bewusst kein Standardporträt.

11

Für das Team, einheitlich

Mehrere Personen sollen aussehen wie am selben Tag fotografiert.

12

Hochkant für Social

Profilbild und Story. Braucht Luft am Rand, damit der runde Beschnitt nichts abschneidet.

Damit dir nichts durchrutscht

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Für dein eigenes Profilbild nicht. Der EU AI Act nimmt die private, außerberufliche Nutzung ausdrücklich aus. Anders wird es, wenn das Bild geschäftlich läuft, also auf einer Firmenseite oder in Werbung. Fürs Bewerbungsfoto selbst gibt es ohnehin keine Vorschrift, da geht es um Vertrauen: Solange du erkennbar bleibst, täuschst du niemanden.

Das hängt fast vollständig an der Nicht-machen-Liste am Ende des Prompts. Lässt man sie weg, werden Poren und Falten weggerechnet und das Ergebnis wirkt wie eine Wachsfigur. Mit ihr bleibt die Hauttextur erhalten. Verzichte zusätzlich auf einen zu dramatischen Hintergrund, das ist das zweite Merkmal, an dem man KI-Bilder erkennt.

Meist liegt es am Ausgangsbild. Ein Selfie mit starkem Schatten, verdecktem Gesicht oder sehr wenig Auflösung gibt dem Modell zu wenig, an dem es sich festhalten kann. Nimm ein Foto bei Tageslicht, frontal, mit freiem Gesicht. Wenn das Ergebnis dann immer noch abweicht, schick denselben Prompt ein zweites Mal.

Ja. Der Kleidungs-Absatz steht in jedem Prompt als eigener Block und lässt sich ersetzen, ohne dass der Rest kaputtgeht. Schreib hinein, was du tragen willst, und lass den Rest stehen.

Den Basis-Prompt ganz oben. Er ist der Ausgangspunkt für alle anderen, und für die meisten Zwecke reicht er. Die zwölf Varianten sind Abwandlungen davon für bestimmte Situationen.

Für Lebenslauf, LinkedIn und die eigene Seite kommst du damit sehr weit. Für alles, wo das Bild groß gedruckt wird oder wo eine bestimmte Bildsprache verlangt ist, bleibt die echte Aufnahme die bessere Wahl.