Seedance 2.5 richtig prompten
Ein guter Seedance-Prompt ist ein Regieauftrag, keine Stichwortsammlung. Hier stehen die neun Blöcke, die Kopiervorlage und die Fehler, die du damit gar nicht erst machst.
Regieanweisung statt Stichwortsammlung
Ein Seedance-Prompt funktioniert am besten wie ein kompakter Regieauftrag. Er läuft immer dieselbe Kette ab, und zwar in dieser Reihenfolge.
Schwach
„Ein epischer Hai, Hollywood, 4K, dramatisch, spektakulär.“
Fünf Adjektive und keine einzige Entscheidung. Das Modell muss alles selbst erfinden, und genau das tut es dann auch.
Stark
„Ein großer Weißer Hai rast durch eine mit Wasser gefüllte Glasröhre. Die Kamera fährt parallel zu seiner linken Seite, während sich die Röhre um einen Wolkenkratzer windet. Goldenes Gegenlicht, fotorealistischer 35-mm-Kinolook, donnerndes Wasser. Die Szene endet mit seinem Sprung ins offene Meer.“
Motiv, Handlung, Kamera, Licht, Look, Ton und Endbild. Jeder Satz nimmt dem Modell eine Entscheidung ab.
Der eine Merksatz: Beschreibe nicht nur, was im Video zu sehen sein soll. Beschreibe, wie das Video von seinem ersten bis zu seinem letzten Bild gelangt. Präzise Verben und räumliche Angaben sind wertvoller als viele Adjektive.
Neun Blöcke, immer dieselbe Reihenfolge
Du brauchst nicht jedes Mal alle neun. Aber die Reihenfolge bleibt, weil jeder Block auf dem vorherigen aufbaut.
Produktionsziel
Sag zuerst, was überhaupt entstehen soll. Das entscheidet über alles Weitere.
- Dauer
- Seitenverhältnis
- Genre
- Realismusgrad
- ein Take oder mehrere Einstellungen
„Erzeuge eine 30-sekündige, fotorealistische Blockbuster-Sequenz in 16:9 mit vier zusammenhängenden Einstellungen.“
Hauptmotiv
Beschreibe nur die Merkmale, die sich nie ändern dürfen. Alles andere darf das Modell selbst entscheiden.
- Körperform oder Gesicht
- Kleidung oder Farbe
- besondere Kennzeichen
- Größe
- Rolle in der Geschichte
„Der Hauptdarsteller ist Titan, ein großer Weißer Hai mit einer senkrechten Narbe an der linken Kieme und einer beschädigten Spitze an der Rückenflosse. Diese Merkmale bleiben in jeder Einstellung identisch.“
Umgebungsregeln
Die Welt einmal festlegen, dann nicht mehr anfassen. Das hält Licht und Farbe über alle Beats stabil.
- Ort und Tageszeit
- Wetter und Atmosphäre
- Lichtquelle und Lichtrichtung
- Farbpalette
- physikalische Regeln
„Goldener Sonnenuntergang. Das Licht kommt durchgehend von rechts. Türkis-orange Farbpalette. Die Glasrutsche ist vollständig mit Wasser gefüllt.“
Zeitliche Beats
Chronologisch erzählen, mit Zeitangaben. Jeder Beat braucht Einstellungsgröße, Kamerabewegung, Handlung und den Übergang zum nächsten.
- 00 bis 06 s Orientierung und visueller Hook
- 06 bis 14 s Entwicklung der Handlung
- 14 bis 24 s Eskalation oder spektakulärster Moment
- 24 bis 30 s Auflösung oder starkes Endbild
Kameraregie
Die Kamera ausdrücklich benennen, und pro Beat nur eine Hauptbewegung verlangen.
- eine Bewegung pro Beat
- keine widersprüchlichen Bewegungen gleichzeitig
- jede neue Position geht aus der vorherigen hervor
„Seitlicher Tracking Shot. Anschließend geht die Kamera in einem weiten, sichtbaren Bogen vor den Hai.“
Kontinuität und Übergänge
Beschreibe nicht nur Zustände, sondern den Weg dazwischen. Das ist der Block, an dem die meisten Prompts scheitern.
- bereits im Hintergrund sichtbar
- wird allmählich größer
- setzt die Bewegung ohne Unterbrechung fort
- dieselbe Bewegungsrichtung
- derselbe Charakter und dieselbe Umgebung
„Der Fischschwarm ist bereits weit voraus sichtbar und wird während der Annäherung kontinuierlich größer. Nach dem Durchqueren beschleunigt die Kamera und bewegt sich in einem weiten Bogen von der linken Seite vor den Hai.“
Visueller Stil
Einen zusammenhängenden Look beschreiben statt vieler konkurrierender Stilbegriffe.
- Objektivgefühl, etwa 24, 35 oder 50 mm
- Tiefenschärfe
- Kontrast
- Farbpalette
- Filmkorn und Bewegungsunschärfe
„Anamorphotischer 35-mm-Kinolook, hoher Kontrast, geringe Filmkörnung, natürliche Bewegungsunschärfe, volumetrisches Gegenlicht und fotorealistische Materialien.“
Audio
Bild und Ton entstehen bei 2.5 im selben Modell. Deshalb gehört der Ton in den Prompt, nicht in die Nachbearbeitung.
- Umgebungsgeräusche
- Musikstil und Lautstärkeentwicklung
- Soundeffekte
- Dialog mit Sprecherzuweisung
- Momente bewusster Stille
„Tiefe Streicher beginnen leise und steigern sich während der Beschleunigung. Beim Sprung verstummt die Musik für eine halbe Sekunde. Der Aufprall wird von einem massiven Bassschlag begleitet.“
Endbild
Das Schlussbild immer konkret vorgeben. Ohne Vorgabe endet der Clip dort, wo dem Modell die Zeit ausgeht.
- Was ist im Bild?
- Welche Einstellungsgröße?
- Bewegt sich die Kamera noch?
- Wie enden Bild und Ton?
„Die letzte Einstellung ist eine ruhige Nahaufnahme des Hais unter Wasser. Er blickt zur Kamera und verschwindet anschließend in der Tiefe. Ein letzter Orchesterschlag, dann Schwarz.“
Die Beat-Struktur für 30 Sekunden
Diese Aufteilung trägt fast jede Geschichte. Jeder Beat bekommt Einstellungsgröße, Kamerabewegung, Handlung und den Übergang zum nächsten.
Auftakt
Orientierung und visueller Hook. Der Zuschauer muss sofort wissen, wo er ist und was ihn erwartet.
Entwicklung
Die Handlung entfaltet sich räumlich. Neue Elemente werden hier eingeführt, nicht später.
Eskalation
Der spektakulärste Moment. Genau ein Ereignis, nicht drei gleichzeitig.
Auflösung
Überraschung oder Auszahlung, dann das festgelegte Endbild.
Das Kamera-Vokabular
Diese Begriffe versteht das Modell zuverlässig. Pro Beat davon nur einen benutzen, sonst kämpfen zwei Bewegungen gegeneinander.
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Newsletter abonnierenEinmal kopieren, Klammern ausfüllen
Das ist das Gerüst für komplexe Szenen. Jede Klammer ist eine Entscheidung, die du triffst, statt sie dem Modell zu überlassen.
Erzeuge ein [DAUER]-sekündiges [GENRE]-Video im Seitenverhältnis [FORMAT]. HAUPTMOTIV: [Figur oder Objekt mit wenigen unveränderlichen Merkmalen.] Diese Merkmale bleiben während des gesamten Videos identisch. UMGEBUNG: [Ort, Tageszeit, Atmosphäre, Lichtquelle, Farbpalette und physische Regeln.] Die Lichtrichtung und Gestaltung bleiben durchgehend konsistent. 00-[ZEIT] AUFTAKT: [Einstellungsgröße und Kamerabewegung.] [Was wird zuerst gezeigt?] [Welche Handlung beginnt?] [Was ist bereits im Hintergrund sichtbar?] [ZEIT]-[ZEIT] ENTWICKLUNG: [Einstellungsgröße und Kamerabewegung.] [Wie entwickelt sich die Handlung räumlich und zeitlich?] [Wie bleibt das Hauptmotiv erkennbar?] [ZEIT]-[ZEIT] ESKALATION: [Die spektakulärste Handlung.] [Klare Bewegungsrichtung, Kamera und Übergang.] [Reaktion der Umgebung.] [ZEIT]-[ENDE] AUFLÖSUNG: [Überraschung oder Auszahlung.] [Konkretes finales Kamerabild.] [Wie Bild und Ton enden.] KAMERAREGELN: Dieselbe räumliche Welt, nachvollziehbare Blickachsen und klare Bewegungsrichtungen. Jede neue Kameraposition geht sichtbar aus der vorherigen Bewegung hervor. VISUELLER STIL: [Objektiv, Realismus, Kontrast, Farben, Tiefenschärfe und Filmlook.] AUDIO: [Ambiente, Musikentwicklung, Effekte, Dialog und Stille.] VERMEIDEN: [Nur die wichtigsten unerwünschten Fehler.]
Die Klammern sind Platzhalter. Leere Klammern einfach löschen, statt sie mit Adjektiven zu füllen.
Dieselbe Vorlage, einmal ausgefüllt
Damit sichtbar wird, wie konkret die Klammern werden müssen. Das ist die Szene aus dem Reel, ein Weißer Hai in einer Wasserrutsche über der Skyline.
Erzeuge ein 30-sekündiges, fotorealistisches Blockbuster-Video im Seitenverhältnis 16:9 mit vier zusammenhängenden Einstellungen. HAUPTMOTIV: Ein großer Weißer Hai mit einer senkrechten Narbe an der linken Kieme und einer beschädigten Spitze an der Rückenflosse. Diese Merkmale bleiben während des gesamten Videos identisch. UMGEBUNG: Eine Großstadt bei goldenem Sonnenuntergang. Eine vollständig mit Wasser gefüllte Glasrutsche windet sich zwischen den Hochhäusern hindurch bis zum offenen Meer. Das Licht kommt durchgehend von rechts, die Farbpalette ist türkis und orange. Wasser verhält sich physikalisch glaubwürdig, Glas bleibt an jeder Stelle intakt. Die Lichtrichtung und Gestaltung bleiben durchgehend konsistent. 00-06 AUFTAKT: Weite Totale, langsamer Push-in auf die Rutsche zwischen den Türmen. Zuerst die Stadt im Gegenlicht, dann die Rutsche als Linie durch die Skyline. Der Hai gleitet von links ins Bild und nimmt Fahrt auf. Das offene Meer ist am Horizont bereits sichtbar. 06-14 ENTWICKLUNG: Seitlicher Tracking Shot parallel zur linken Flanke des Hais. Die Röhre führt an einer verglasten Lobby vorbei, der Hai bleibt vollständig im Bild. Narbe und Rückenflosse sind in dieser Einstellung klar zu erkennen. 14-24 ESKALATION: Der Weg kippt in eine senkrechte Röhre, die Kamera dreht frontal vor den Hai und stürzt mit ihm ab. Eine durchgehende Abwärtsbewegung, keine Schnitte, keine Gegenbewegung. Wasser reißt an den Wänden entlang und schäumt auf. 24-30 AUFLÖSUNG: Der Hai schießt aus der Rutsche und steht für einen Moment über der Skyline in der Luft. Die Kamera bleibt am Wasser und hält ihn frontal im Bild, während er wieder eintaucht. Das Bild endet unter Wasser, der Ton läuft eine halbe Sekunde weiter und bricht dann ab. KAMERAREGELN: Dieselbe räumliche Welt, nachvollziehbare Blickachsen und klare Bewegungsrichtungen. Jede neue Kameraposition geht sichtbar aus der vorherigen Bewegung hervor. VISUELLER STIL: Anamorphotischer 35-mm-Kinolook, hoher Kontrast, geringe Filmkörnung, natürliche Bewegungsunschärfe, volumetrisches Gegenlicht, fotorealistische Materialien. AUDIO: Dumpfes Wasserrauschen als Grundton. Tiefe Streicher beginnen leise und steigern sich während des Sturzes. Beim Sprung verstummt die Musik für eine halbe Sekunde. Der Aufprall kommt als massiver Bassschlag. VERMEIDEN: Kein Charakterwechsel, keine wechselnde Lichtrichtung, keine zufälligen Schnitte, kein Text im Bild.
Nimm den Text als Startpunkt und tausch Motiv und Umgebung aus. Struktur, Kameralogik und Endbild können bleiben.
Negativ-Prompt, falls die Oberfläche ein Feld dafür hat
Dort gehören nur konkrete, wahrscheinliche Fehler hinein. Im Hauptprompt selbst wirken positive Anweisungen fast immer besser als Verbote.
Kein Charakterwechsel, keine deformierte Anatomie, kein Teleportieren, keine zusätzlichen Gliedmaßen, keine zufälligen Schnitte, keine wechselnde Lichtrichtung, keine Größenänderungen, kein Text im Bild.
Gehört ins Negativ-Feld der Oberfläche, nicht in den Hauptprompt.
Verbote in Anweisungen drehen
Statt „Der Schwarm erscheint nicht plötzlich“ besser: „Der Schwarm ist von Beginn an in der Ferne sichtbar.“
Statt „Die Kamera springt nicht nach vorn“ besser: „Die Kamera bewegt sich in einem sichtbaren Bogen nach vorn.“
Statt „Der Hai verschwindet nicht“ besser: „Der Hai bleibt während der gesamten Bewegung vollständig sichtbar.“
Jede Referenz bekommt genau eine Aufgabe
Die Grundregel: Was du zeigen kannst, solltest du nicht ausschließlich mit Text beschreiben. Seedance 2.5 nimmt bis zu 50 Referenzen an. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern dass jede eine klare Rolle hat.
Identität
Aussehen und Anatomie der Hauptfigur.
Umgebung
Architektur, Startbild und Farbpalette.
Endbild
Das Bild, auf das die Sequenz hinauslaufen soll.
Bewegung
Kameraführung und Aktionsrhythmus, nicht die Figuren daraus.
Übergang
Ein bestimmter Schnitt oder Bewegungsablauf.
Ton
Musik, Stimme oder Rhythmus als Vorgabe.
Verwende @Image1 ausschließlich für die Identität und Anatomie des Hais. Verwende @Image2 als Referenz für Architektur und Farbpalette. Übernimm aus @Video1 nur Kamerabewegung und Schnittrhythmus, nicht dessen Figuren oder Umgebung. Verwende @Audio1 als musikalische Referenz.
Referenzieren ist nicht Bearbeiten. „Übernimm die Kamerabewegung aus @Video1“ erzeugt eine neue Szene mit ähnlicher Bewegung. „Ersetze die Person in @Video1 durch den Hai aus @Image1“ verändert ein bestehendes Video. Das sind zwei verschiedene Aufträge, und wer sie vermischt, bekommt beides halb.
Bei Image-to-Video nur die Veränderung beschreiben
Aussehen und Komposition stehen schon im Bild. Beschreib deshalb nur vier Dinge: die Bewegung des Motivs, die Kamerabewegung, die Reaktion der Umgebung und das Endbild. Das Ausgangsbild noch einmal vollständig zu beschreiben, kostet nur Präzision.
Der Hai beschleunigt gleichmäßig nach vorn. Die Kamera fährt parallel zu seiner linken Seite und hält seinen gesamten Körper im Bild. Wasserblasen und Partikel strömen glaubwürdig nach hinten. Die Aufnahme endet frontal vor dem Hai. Keine Veränderung seiner Anatomie oder der ursprünglichen Umgebung.
Die zehn Regeln, die Clips stabil halten
- 1Pro Beat nur eine zentrale Handlung.
- 2Pro Beat nur eine dominante Kamerabewegung.
- 3Charaktermerkmale in entscheidenden Beats wiederholen.
- 4Neue Objekte früh im Hintergrund etablieren.
- 5Bewegungen mit Richtung beschreiben, also links nach rechts, vorwärts, auf die Kamera zu.
- 6Ursache und Wirkung verbinden.
- 7Eine feste Lichtrichtung und eine Farbpalette verwenden.
- 8Den spektakulärsten Moment nicht mit drei weiteren Ereignissen überladen.
- 9Das gewünschte Endbild ausdrücklich festlegen.
- 10Referenzen nach ihrer Funktion benennen.
Entwarnung: Du musst keine Filmschule besucht haben. Wenn du sagen kannst, was zuerst passiert, was danach kommt und wo die Kamera dabei steht, hast du das Wichtigste schon zusammen.
Zehn typische Probleme und die bessere Anweisung
Fast jedes misslungene Ergebnis geht auf einen dieser zehn Punkte zurück. Suche das Symptom, nimm die Formulierung daneben.
Ein Objekt erscheint plötzlich im Bild
Es wurde vorher nicht etabliert, das Modell setzt es deshalb dorthin, wo es gerade passt.
Besser: Schreib, dass es bereits weit voraus sichtbar ist und kontinuierlich größer wird.
Der Charakter verändert sich zwischen den Einstellungen
Die Identität ist nicht fixiert. Ohne feste Merkmale erfindet das Modell in jeder Einstellung neu.
Besser: Wenige unveränderliche Merkmale definieren, eine Bildreferenz anhängen und die Merkmale in den entscheidenden Beats wiederholen.
Die Kamera springt von einer Position zur nächsten
Der Übergang fehlt. Es steht nur, wo die Kamera vorher und nachher ist.
Besser: Den räumlichen Weg der Kamera beschreiben, also den Bogen, die Richtung und dass die Bewegung nicht unterbrochen wird.
Die Szene wirkt hektisch
Zu viele Aktionen in einem Beat.
Besser: Die Handlung auf mehrere Zeitabschnitte verteilen. Pro Beat eine Handlung und eine Kamerabewegung.
Das Motiv verschwindet aus dem Bild
Der Vordergrund verdeckt es oder die Kamera orientiert sich an der Flugrichtung statt am Motiv.
Besser: Ausdrücklich fordern, dass es jederzeit sichtbar und im Fokus bleibt.
Die Physik wirkt falsch
Die Weltregeln fehlen. Material und Schwerkraft sind nicht festgelegt.
Besser: Material, Schwerkraft, Wasserstand und die Reaktion der Umgebung im Umgebungsblock definieren.
Der Stil driftet über die Sequenz
Zu viele Stilbegriffe, die sich widersprechen.
Besser: Ein Objektivgefühl, eine Palette, eine Lichtlogik. Mehr braucht es nicht.
Das Ende wirkt zufällig
Es ist kein Endbild vorgegeben, der Clip hört einfach auf.
Besser: Die letzten drei bis vier Sekunden separat beschreiben, inklusive Kamerabild und Tonende.
Referenzen werden vermischt
Die Rollen sind unklar, das Modell nimmt aus jeder Referenz etwas mit.
Besser: Jede Referenz mit genau einer Funktion kennzeichnen und dazuschreiben, was daraus NICHT übernommen werden soll.
Trotz langem Prompt bleibt das Ergebnis schwach
Zu viele widersprüchliche Details. Länge ist kein Qualitätsmerkmal.
Besser: Auf Handlung, Kamera und Kontinuität reduzieren. Alles, was keine Entscheidung trifft, streichen.
Vier Durchgänge statt zwanzig Versuche
Der schnellste Weg zu einem brauchbaren Clip führt über kurze, günstige Tests. Wer direkt in 30 Sekunden und hoher Auflösung startet, verbrennt Credits an Fehlern, die auch ein Fünf-Sekunden-Test gezeigt hätte.
Bewegung testen
Neutrale Beleuchtung, einfacher Stil, nur Motiv und Kamerabewegung. Kurz und günstig, es geht nur darum, ob die Bewegung überhaupt sitzt.
Kontinuität prüfen
Charaktermerkmale, Bewegungsrichtung, Übergänge und Endbild ergänzen. Jetzt zeigt sich, ob die Sequenz zusammenhält.
Filmlook hinzufügen
Licht, Farbpalette, Objektiv, Atmosphäre und Audio definieren. Erst hier lohnt sich die hohe Auflösung.
Nur einen Fehler ändern
Nicht den ganzen Prompt neu schreiben. Ändere gezielt eine Sache: Kamerarichtung, Geschwindigkeit, Übergang, ein Merkmal, das Licht oder den einen Zeitabschnitt, der klemmt.
Wenn fast alles stimmt: nicht neu generieren, sondern die eine Stelle lokal ändern. Region Edit ersetzt einen Bereich im fertigen Video, während alles drumherum genau so bleibt, wie es war.
Die Kurzformel
[Präzises Motiv] + [eine klare Handlung] + [Umgebung] + [eine Kamerabewegung] + [Licht] + [ein visueller Stil] + [Audio] + [konkretes Endbild]
Produktionsziel + Identitätsregeln + Umweltregeln + zeitcodierte Beats + Kameralogik + Übergänge + Stil + Audio + Endbild + wenige Ausschlüsse
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Kurz beantwortet
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